PÄCKCHEN (AT)
Spielfilm (Komödie), Ö/D 2026, ca. 100 Min.
in Produktion
BARDAMU Film GmbH
in Koproduktion mit Bernhard Wohlfahrter
und in Zusammenarbeit mit der HFF München
Tanja (ANTONIA BILL) und ihr Mann Golo (JAKOB SCHREIER) freuen sich auf ein entspanntes Adventswochenende ohne Kinder in den steirischen Bergen. Tanjas Vater Micha (JOHANNES SILBERSCHNEIDER) hat sie nach langer Zeit in sein Ferienhaus eingeladen. Dort treffen sie auch auf Tanjas chaotische Halbschwester Danni (JOSEPHINE BLOÉB), ihren allürenhaften Bruder Eugen (LUKAS WALCHER) mit seinem Partner David (JOHANNES BERZL) sowie die jüngere, ungeliebte Halbschwester Katharina (NADJA SABERSKY), die überraschend mit ihrem deutlich älteren Partner Martin (STEFAN MURR) anreist, den Micha nur als Jagdkollegen aus München vorstellt.
Das sorgt für angespannte Stimmung, als Danni plötzlich ankündigt, dass ihre beste Freundin Sibel (MIRIAM OHLMEYER) spontan mit ihrer Tochter Karla ebenfalls kommt. Unbemerkt von Tanja ist Karla das Ergebnis eines Seitensprungs zwischen Golo und Sibel vor etwa einem Jahr. Während Sibel glaubt, Tanja wisse über alles Bescheid und sich auf ein Kennenlernen freut, steckt Golo in der Lüge fest und kann sich nicht zur Wahrheit durchringen.
Als alle gemeinsam am Raclette-Tisch sitzen, spitzt sich die Situation unaufhaltsam zu – dabei hat Golo längst übersehen, dass Tanja zunehmend aus dem Familienkonstrukt auszubrechen beginnt ...
mit
SIMON PEARCE, LISA PEARCE, STEFAN BREUNINGER u.a
In „Päckchen“ bringt jede Figur sowohl ein „Päckchen“ fürs vorweihnachtliche Schrottwichteln als auch ein seelisches Päckchen mit, das sie durch den Abend trägt.
Im Zentrum steht das Aufeinanderprallen unterschiedlicher Weltbilder und Lebensentwürfe in einem schwierigen, brüchigen Familien-Setting. Missverständnisse zwischen den Generationen und das Schweigen aus Scham erzeugen zunehmend gegenseitige Reibung, in der es keine eindeutigen Gewinner oder Verlierer gibt. Obwohl in dieser „verbal comedy“ alle permanent miteinander reden, scheitert Kommunikation ständig – vor allem dort, wo sie am dringendsten wäre.
Im Zentrum stehen Golo und Tanja, die sehr jung geheiratet, eine Familie gegründet haben und auf tragikomische Weise „zu früh“ alt miteinander geworden sind – in ihren Rollenbildern, ihrer Denkweise und ihrem Lebensentwurf - bis sich beide am Ende mit grundlegenden Fragen konfrontiert sehen ...
Mit „Päckchen“ realisiere ich meinen ersten Langfilm in einer Konstellation, die ich selbst kaum zu träumen gewagt hätte.
Das Drehbuch entstand zwischen August 2024 und Dez. 2025 und wurde in nur viereinhalb Monaten finanziert und vorbereitet (November 2025 bis April 2026).
Gedreht wurde schließlich an 18 Tagen im April 2026 in Gröbming und Umgebung.
Ermöglicht wurde das Projekt durch den außergewöhnlichen Rückhalt meiner steirischen Heimat, zahlreiche Sach- und Geldsponsorings sowie die große Bereitschaft aller Beteiligten, vor und hinter der Kamera ohne Gage mitzuwirken.
Besonders dankbar bin ich auch der Firma BARDAMU Film, die sich mutig auf diese Form des unabhängigen Langfilmproduzierens eingelassen hat.
Das Projekt wurde mit einem im Verhältnis zum Aufwand extrem geringen Budget umgesetzt.
Beteiligt ist ein großartiges Ensemble, zusammengestellt von Casterin Franziska Aigner, sowie ein starkes Team hinter der Kamera:
Lea Dähne / Henri Nunn (Bildgestaltung), Jakob Legner / Gerrit Gehring (Ton), Maximilian Lindinger (Musik), Verena Sapper (Kostüm), Kerstin Becker-Riegler und Julia Wild (Maske), Hannah Nonnast (Szenenbild), Leon Markl, Bence Katai und Luis Spielmann (Licht), Lucas Bilang (Grip), Celina Rehr, Erik Steinberger und Stefan Weinzierl (Produktionsleitung, Aufnahmeleitung und Regieassistenz), Christoph Huber (Standfotos), Marcus H. Rosenmüller (Regie-Betreuung), meine Eltern Gabi und Reinhard als vielseitige Unterstützung sowie Lennart Heidtmann als Produzent.
Der Film soll im Spätherbst 2026 fertiggestellt werden.
Aktuell suchen wir noch einen Verleih.
Finanzierung und Sponsorings
Der Film finanziert sich ohne klassische Förderungen oder Senderbeteiligung ausschließlich aus Mitteln der HFF München sowie durch Sponsorings von Privatpersonen und Unternehmen, die im Gegenzug durch Produktplatzierungen im Film oder Nennungen im Abspann berücksichtigt werden.
Die Mittel wurden bzw. werden unter anderem für die Verpflegung des rund 35-köpfigen Filmteams vor Ort, zahlreiche An- und Abreisen in die Steiermark, die Miete von Kamera-, Licht- und Tonequipment, die Beschaffung bzw. Miete von Requisiten und Drehorten sowie für Ausgaben in der Postproduktion eingesetzt.
Obwohl die Dreharbeiten – und damit der aufwändigste Teil – bereits abgeschlossen sind, ist das Projekt noch nicht beendet: Es folgen Montage (Schnitt) sowie Ton- und Bildpostproduktion.